Lexikon
Deckungsbeitrag
Der Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten vom Erlös übrig bleibt und zur Deckung der Fixkosten dient.
Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen Erlös und variablen Kosten eines Produkts oder einer Leistung. Er zeigt, wie viel von jedem verkauften Gericht, Getränk oder Zimmer zur Deckung der Fixkosten beiträgt, also etwa Miete, Versicherungen oder feste Gehälter.
Für Entscheidungen in der Gastronomie ist diese Größe besonders hilfreich. Ein Gericht mit geringem Verkaufspreis kann trotzdem einen guten Deckungsbeitrag liefern, wenn die Zutaten günstig sind. Umgekehrt kann ein teuer wirkendes Angebot mit hohem Wareneinsatz kaum etwas zum Ergebnis beitragen.
Im Rechnungswesen dient der Deckungsbeitrag als Werkzeug, um Sortiment, Preise und Angebotsformen gezielt zu vergleichen.
Verwandte Begriffe
- Break-even-AnalyseDie Berechnung des Umsatzes, ab dem ein Betrieb weder Gewinn noch Verlust macht.
- SpeisenkalkulationDie Berechnung des Verkaufspreises eines Gerichts aus Wareneinsatz, Zuschlägen und gewünschter Spanne.
- KostenrechnungDas System, mit dem Kosten erfasst, zugeordnet und ausgewertet werden, um Preise und Entscheidungen zu fundieren.
- Menü-EngineeringDie systematische Analyse einer Speisekarte nach Beliebtheit und Deckungsbeitrag, um Gerichte gezielt zu steuern.